Pflegefall im Vorfeld absichern
Immer mehr Menschen werden heut zu Tage im Alter zu einem Pflegefall.
Sie können Ihren Alltag nicht mehr selbst bewältigen und brauchen selbst bei einfachen Dingen wie zum Beispiel beim Essen und Trinken fremde Hilfe.
Der ein oder andere Angehörige von solchen Menschen macht es sich einfach, steckt die bedürftige Person einfach in ein Pflegeheim, besucht sie dann ein oder zwei Mal die Woche, schickt an Weihnachten die Weihnachtsgrüße der Familie mit einer netten Karte und brauch sich um die Pflege dieser Person keine Gedanken zu machen.
Allerdings ist ein Platz in so einem Pflegeheim mit ca. 3000.- Euro im Monat sehr teuer und die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt im Durchschnitt noch nicht mal die Hälfte der Kosten.
Hat der Pflegebedürftige selbst keine Ersparnisse mit denen die Kosten für die Heimunterbringung gedeckt werden können, müssen die Kinder, Ehepartner und Partner die fehlenden Kosten decken.
Viele mit einem Pflegefall in der Familie stellen sich dann zu Recht die Frage: was tun?
Hat man die nötige Zeit und die Möglichkeiten, kann man die pflegebedürftige Person zu Hause pflegen, hier kann man, je nach Pflegestufe eine ambulante Hilfe beantragen, die einem täglich für ein paar Stunden hilft.
Darüber hinaus plant die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmitt eine Dienstbefreiung bei einem Pflegefall in der Familie, ohne dass die betreffende Person Angst um ihren Arbeitsplatz haben muss und auch die Bundesregierung erwartet bessere Betreuung für Pflegebedürftige für die Zukunft.
Wer seine Angehörigen später nicht mit seiner Pflege oder deren Kostenübernahme belasten möchte, sollte früh genug für den Ernstfall Vorsorgen und die Versorgungslücke der gesetzlichen Pflegeversicherung mit einer privaten Pflegezusatzversicherung schließen.
Denn je früher man diese Zusatzversicherung abschließt, desto geringer ist der monatliche Beitrag.